23. März 2017

Trauer und Solidarität nach Terrorakt in London

Mit Bestürzung reagiert Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag und Parteivorsitzende in Thüringen, auf den mutmaßlichen Terrorakt in London: „Unser Gedanken sind bei den Opfern und deren Familien. Wir wünschen den Verletzten baldige Genesung. Mitmenschlichkeit, Solidarität und das Bekenntnis zur Demokratie sind die richtige Antwort an diesem Tag.“

Nachdem sich die Hinweise verdichten, dass es sich hier um einen terroristischen Akt gehandelt hat, der auch das älteste Parlament zum Ziel hatte, „zeigt die Verachtung des Täters und seiner Ideologie gegenüber der Demokratie als Form einer freiheitlichen, pluralistischen und möglichst solidarischen Gesellschaft“, sagt Hennig-Wellsow. Mehr...

 
22. März 2017

Carius-Skandal: Aufklärung steht erst ganz am Anfang

Nach der heutigen von Rot-Rot-Grün beantragten Sondersitzung des Ältestenrates des Thüringer Landtages sind die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow, und der SPD-Fraktion, Matthias Hey, sowie die Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Astrid Rothe-Beinlich, empört über CDU-Landtagspräsident Christian Carius und verlangen weitere Aufklärung. „Wir sind überrascht, über die Schärfe, die uns in dieser Sitzung gleich zu Beginn entgegenschlug. Wenn die Landtagsverwaltung wirklich vorhatte, mit einer kurzen Sitzung vor Beginn dieses Plenums alle Unstimmigkeiten auszuräumen, ist das aberwitzig. Denn die Vorwürfe, die hier im Raum stehen und von Mike Mohring vertieft wurden, wiegen schwer. So etwas lässt sich nicht in einer Sitzung ausräumen – zumal wir das Plenum nicht verzögern wollten. Aufgrund der heute von uns eingesehenen Vorlagen hat sich der Aufklärungsbedarf nicht gemindert hat – ganz im Gegenteil.

  • Video: Statement der Fraktionsvorsitzenden von #r2g nach der Sitzung des Ältestenrats zur Aufklärung des Skandals um manipulierte Akten (externer Link zu Facebook)
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21. März 2017

„Blood & Honour“ bewirbt Rechtsrock-Konzert in Thüringen

In den nächsten Monaten stehen diverse größere Neonazi-Konzerte und Rechtsrock-Veranstaltungen in Thüringen an. Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Ein für den 15. Juli 2017 in der Neonazi-Szene beworbenes Konzert mit mehreren Bands und Rednern wurde nach mir vorliegenden Informationen inzwischen für mehrere tausend Teilnehmer in Hildburghausen angemeldet. Das Konzert wird von denselben Thüringer Veranstaltern organisiert, die schon im Herbst 2016 rund 5.000 bis 6.000 Neonazis in die Schweiz mobilisierten. Wenn Hildburghausen nicht zur europaweiten Wohlfühloase der extremen Rechten werden soll, sind jetzt der Bürgermeister und der Landrat gefragt, alle Hebel dagegen in Bewegung zu setzen und gemeinsam mit der Zivilgesellschaft dem braunen Spuk entgegenzutreten.“ Das Innenministerium sollte hierbei im Rahmen der Möglichkeiten unterstützend zur Seite stehen.  Mehr...

 
20. März 2017

Koalitionsfraktionen fordern Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewalt - Berninger, Lehmann und Rothe-Beinlich: Rassismus deutlich entgegentreten

Nachdem Brandenburg bereits im Januar den bundesweit ersten Erlass beschlossen hat, der Opfern rechter Gewalt ein Bleiberecht ermöglichen soll, ziehen die Thüringer Koalitionsfraktionen nach und planen, mit einem Beschluss des Thüringer Landtags die Landesregierung zu einem ähnlichen Schritt aufzufordern. Mehr...